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Sicherheitsluecken im PDF Format werden beliebter bei Kriminellen

In den ersten Monaten des laufenden Jahres nutzten Cyberkriminelle immer häufiger Sicherheitslücken im PDF-Format. Wurden im vergangenen Jahr über 1968 Attacken mittels Dateianhängen verzeichnet, so sind es in den ersten Monaten des laufenden Jahres schon ca 663 Angriffe. Der Adobe Acrobat / Reader liegt dabei aktuell auf Platz eins, da hier zurzeit immer wieder Sicherheitslücken auftreten.

In einer von Experten erstellten Statistik belegte der Adobe Acrobat Reader im vergangenen Jahr mit 28,61 Prozent Jahr Platz 2. Auf Platz eins lag mit 34,55 Prozent Microsoft Word. Auf den Plätzen danach folgten mit 19,97 Prozent Microsoft Excel und mit 16,87 Prozent Microsoft PowerPoint.

Im laufenden Jahr jedoch liegt Adobe mit 48,87 Prozent auf Platz eins der unrühmlichen Liste. Auch bei Microsoft Word konnten die Experten einen geringen Anstieg auf nun 39,22 Prozent feststellen. Was eine Steigerung von etwa 4,67 Prozent ausmacht. Es hat den Anschein als würden die Kriminellen das Interesse an Microsoft Powerpoint und Microsoft Excel verlieren.

Mit 4,52 Prozent bzw 7,39 Prozent ist ihr Prozentsatz der Angriffe, der über die Dateiformate gestartet wird relativ gering. Die Verschiebung der Plätz auf der Rangliste von Übergriffen durch Kriminelle liegt vermutlich an den zurzeit immer wieder auftretenden Sicherheitslücken im Adobe Acrobat / Reader. Aktuell betrifft das die Sicherheitslecks in zwei JavaScript-Funktionen von Adobe: getAnnots() und spell.customDictionaryOpen().

Bei beiden Funktionen können Kriminelle zur Remote-Ausführung des Codes ausnutzen und ihn für Angriffe sowie auch Drive-by-Downloads für sich ausnutzen. Zurzeit raten Sicherheitsexperten die JavaScript-Funktionalität zu deaktivieren oder alternativ auf einen anderen PDF-Reader-Alternative auszuweichen. Adobe will noch diese Woche einen Patch bereitstellen um die bekannten Sicherheitslücken zu schließen.

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