News

Sichere Handy-Kommunikation durch Foto-Austausch

Eine Forscherin an der niederländischen University of Twente hat einen Ansatz entwickelt, der auf Fotos setzt, um den Datenaustausch zwischen Smartphones oder PDAs zu schützen. Hintergrund der Entwicklung ist, dass heute die Kamera schon praktisch zur Grundausstattung solcher Geräte zählt.

Das kann ausgenutzt werden, um Verbindungen mithilfe biometrischer Information besser zu schützen als mit einfachen Passwörtern, so der Gedanke der Computerwissenschaftlerin Ileana Buhan. Ein normaler Datenaustausch über eine Bluetooth-Verbindung nutzt der University of Twente zufolge ein einfaches vierstelliges Passwort und ist somit nicht besonders sicher. Ein mithilfe von zwei Fotos erzeugter Schlüssel dagegen ist nach Buhans Ansicht praktisch nicht zu knacken. Also setzt sie auf die heute gängigen Kameras in Mobiltelefonen und anderen Geräten.

Durch ein von Buhan entwickeltes mathematisches Modell zur Gesichtserkennung können Verbindungen biometrisch gesichert werden. Dazu muss sich zunächst jeder Nutzer durch ein eigenes Foto auf dem eigenen Gerät als dessen Besitzer identifizieren.

Wollen nun zwei Personen eine Verbindung zum Datenaustausch aufbauen, müssen sie mit der eingebauten Kamera ihres Handys ein Foto vom Besitzer des anderen Geräts schießen. Mithilfe von Buhans mathematischem Modell werden dann einfach die Fotos verglichen, um einen Schlüssel für eine sichere Verbindung zu erstellen. Dass das funktioniert, wurde bislang mit PDAs getestet, heißt es seitens der University of Twente.

Die Methode sei auch für Handys und andere Geräte geeignet, solange diese ausreichend Rechenleistung für den Foto-Vergleich aufbringen können. Ob sich die Idee wirklich durchsetzen kann und auch verbreitet zum Einsatz kommen wird, bleibt vorerst abzuwarten.

Sichere Handy-Kommunikation durch Foto-Austausch

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach