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Secret Service jagt Hacker

Der Secret Service jagt einen Hacker mit dem unechten Namen „Jonny Hell“, der durch Diebstahl von Kreditkartendaten einen finanziellen Schaden von 100 Millionen Euro verursacht haben soll. In Frankfurt wurde nun der gesuchte Hacker mit dem echten Namen Alexander S. gefasst und ist ein merkwürdiger Vorgang. Denn die Festnahme erfolgte am 02.03.2008 durch den amerikanischen Secret Service und übergab ihn erst später der deutschen Polizei. Doch der Secret Service hat keine Hoheitsrechte in Deutschland und darf daher keinen Menschen ohne Grund festnehmen.

Nach der Anklageschrift, welche die New Yorker Generalstaatsanwältin Alice S. Fisher vorgelegt hat, soll Alexander S. und ein Komplize namens Maksim J. mindestens 5.000 Kreditkartenbesitzer um ihre Daten gebracht haben. Der Schaden soll sich auf 600.000 US-Dollar belaufen. Es soll sich bei Alexander S. um „Jonny Hell“ handeln der besagten millionenschweren Schaden durch den Diebstahl von Kreditkartendaten verursacht haben soll.

Laut der Bundespolizei habe sie zwar den Tipp aus den USA erhalten, nach denen sich der Hacker auf dem Frankfurter Flughafen aufhalten soll aber der Zugriff soll dann aufgrund einer Anordnung der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt erfolgt sein. Es liegt noch nicht einmal ein internationaler Haftbefehl gegen Alexander S. vor aber die US-Behörden wollen die entsprechenden Dokumente noch der Bundespolizei vorlegen. Der Spiegel hatte berichtet, dass der Secret Service den mutmaßlichen Hacker gefasst haben soll und beruft sich dabei auf eine namentlich nicht genannte Quelle. Zurzeit sitzt er in Weiterstadt und wird wohl in absehbarer Zeit in die USA ausgeliefert werden.

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