Schweres Sicherheitsleck bei Microsoft Windows

Auf der neuseeländischen Hackerkonferenz Kiwi.con. wurde eine gravierende Windows-Schwachstelle publik gemacht – die bereits fünf Jahre alt ist.

Der Fehler liege laut Bericht des Sydney Morning Herald in einer Schwäche des Windows-Designs. Millionen von Rechnern seien nach Hacker-Informationen betroffen – mit einem einzigen Angriff könnten sämtliche Windows-Rechner zu Spam- und Virenschleudern werden.

Auch wenn keine näheren Angaben zu den Lücken veröffentlicht wurden, scheint es sich nur um ein weiteres Leck zu handeln, von denen es schon viele gab: Angreifer können durch das Sicherheitsleck die Kontrolle über das System ausüben – diesmal offenbar auch im Batch-Verfahren mit vielen Rechnern gleichzeitig.

Microsoft hat den Fehler mittlerweile bestätigt, gibt aber derzeit keine Informationen dazu heraus. Betroffen seien alle Windows-Versionen bis hin zu Vista. Es handle sich aber offenbar um Lecks, die nur in Nicht-US-Versionen von Windows und nur in bestimmten Konfigurationen auftreten.

Die Programmierer sollen laut Zeitungsbericht an einem Patch arbeiten, der das Leck schließen soll. Im Jahre 2001 war der Fehler bereits bekannt und wurde auch geschlossen, der damalige Patch soll jedoch nur unzureichend funktioniert haben.

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