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Rumänischer Phisher erbeutet 500.000 Euro

Ein 22-jähriger Rumäne hat nun gestanden, in einer groß angelegten Phishing-Operation tausende US-Bürger über den Tisch gezogen zu haben. Dabei erbeutete er über einen Zeitraum von drei Jahren knapp 700.000 US-Dollar. Das sind umgerechnet 515.000 Euro. Nun drohen dem Mann eine drakonische Geldstrafe und mehrere Jahre Gefängnis.

Der Rumäne Sergiu Daniel Popa hat sich vor einem US-Bundesgericht der ihm angelasteten Verbrechen schuldig bekannt. Popa lebte seit sieben Jahren in den USA, drei Jahre davon finanzierte er sich seinen Lebensunterhalt mit großangelegten Phishing-Aktionen. Insgesamt 7000 Opfer soll der junge Mann in dieser Zeit geschädigt haben. Nach amerikanischem Recht drohen ihm dafür nun 500.000 Dollar Geldstrafe sowie bis zu zehn Jahren Haft.

Agenten der amerikanischen Bundespolizei FBI waren Popa schon seit 2005 auf den Fersen. Bei seiner Verhaftung fanden die Polizisten eine Maschine für das Bedrucken von Plastikkarten, Folienstreifen für das Fälschen von Kreditkarten-Hologrammen sowie halbfertige gefälschte Führerscheine. Außerdem entdeckten die Ermittler mehrere Zehntausend eMail-Adressen, die Popa für weitere Phishing-Aktionen einsetzen wollte. Dafür hatte der Rumäne bereits gefälschte Seiten von Zahlungsinstituten wie PayPal und Citibank erstellt.

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