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Rumänische Betrügerbanden gefasst

Der rumänischen Polizei ist ein Schlag gegen Internetbetrüger gelungen. Die zwei ausgehobenen Banden sollen mehrere hundert ausländische Bürger geschädigt haben. Das berichtet die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax. Insgesamt seien bei der landesweiten Großrazzia 80 Verdächtige festgenommen worden, die mit fingierten Online-Auktionen Millionen beiseite geschafft haben sollen.

Die beiden Banden sollen seit 2007 aktiv gewesen sein. Insgesamt haben sie sich dabei nach Polizeiangaben zwei Millionen Euro angeeignet. Ihre Masche war ausgeklügelt: Über gestohlene eBay-Konten verkauften die Kriminellen Waren und kassierten das Geld, ohne die Artikel auszuliefern. Das Geld ließen sie sich dann über die Geldtransferdienste Western Union und MoneyGram unter Verwendung gefälschter Identitäten überweisen. Schon kurze Zeit n ach der Einzahlung bei diesen Diensten kann der Empfänger das Geld abholen. Er muss nur den Zahlungsanweiser, die genaue Summe und einen Pass vorlegen.

Bei der Durchsuchung von 41 verdächtigen Wohnungen stellten die rumänischen Beamten zahlreiche Computer, Waffen sowie größere Mengen Bargeld sicher. Von den Festgenommenen befinden sich 17 in Untersuchungshaft. Das Hauptquartier der beiden Banden soll sich in der rumänischen Hauptstadt Bukarest sowie in dem für seine Betrügerbanden berüchtigten südrumänischen Kreis Valcea befunden haben.

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