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Raubkopierer zu hoher Geldstrafe verurteilt

Für das illegale Herunterladen und Vervielfältigen von Computerspielen ist ein 32-jähriger Franke verurteilt worden, eine Strafe von 200 Tagessätzen zu zahlen. Das entspricht etwa drei Vierteln des Jahreseinkommens des Aschaffenburgers. Ihm konnte nachgewiesen werden, über 100 Programme und Spiele über Tauschbörsen verbreitet zu haben.

Während einer Wohnungsdurchsuchung im März 2007 beschlagnahmte die Kriminalpolizei den PC und vier Notebooks des Mannes. Die Beamten schalteten daraufhin die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) ein, um die Rechner zusammen mit über 200 CDs und DVDs auf Raubkopien durchsuchen zu lassen. Insgesamt konnte die GVU bei 74 Spielen und 27 Programmen die unerlaubte Verwendung und Vervielfältigung nachweisen.

Das Amtsgericht Würzburg verurteilte den 32-Jährigen zu einer Geldstrafe von 200 Tagessätzen (Az.: 751 Js 21865/06). Zahlt der Mann die Strafe nicht, drohen ihm stattdessen 200 Tage Haft. Außerdem werden der PC, ein Notebook und zahlreiche Datenträger des Verurteilten eingezogen. Drei Notebooks erhält der Mann wieder zurück, nachdem sämtliche Inhalte von den Festplatten gelöscht wurden. Mit diesem Urteil gilt der Mann als vorbestraft.

Die Staatsanwaltschaft hatte die Durchsuchung nach einer Anzeige der Musikindustrie angeordnet. Neben Spielen und Programmen hatte der Mann offenbar auch zahlreiche Musikstücke zum Download angeboten.

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