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Premiere: Hacker schuld an schlechten Zahlen

Etwa eine Million „Piraten“ sehen derzeit das Premiere-Programm, ohne dafür zu bezahlen. Davon geht der Vorstandsvorsitzende des Bezahlsenders, Michael Börnicke, in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung aus. Befragt wurde er von der Tageszeitung vor allem zu den sehr mageren Quartalszahlen und zur wirtschaftlichen Situation von Premiere. Zwar konnte der Umsatz im Vergleich zum ersten Quartal 2007 um 12,1 Prozent erhöht werden, auch vor Steuern lag man mit 2,8 Millionen Euro noch im Plus — das Nettoergebnis liegt jedoch bei minus 28,1 Millionen Euro.

Der Grund für die schlechten Quartalszahlen ist laut Börnicke das „Piraterie-Problem“: »Ich möchte nicht wissen, wie das Ergebnis einer Bank aussehen würde, deren Safe offen steht. Das ist bei uns aber der Fall, seit im November unser Sicherheitssystem geknackt wurde. Noch nie waren die wirtschaftlichen Auswirkungen derart gravierend«, so der Vorstandsvorsitzende. Seitdem wird das Premiere-Programm nicht nur von vielen komplett kostenlos konsumiert. Auch sollen sich in Deutschland auch viele „Halbpiraten“ tummeln. „Die haben ein kleines Premiere-Paket bestellt, schauen aber schwarz das gesamte Programm“. Und die hat Premiere auch im Sinn, wenn das neue Verschlüsselungssystem greift: „Wir gehen davon aus, dass zusätzlich 300.000 bis zu 500.000 Kunden dann größere Paketkombinationen bestellen werden“, sagt Börnicke.

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