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Postbank warnt erneut vor Phishing-E-Mails

Die Postbank hat erneut vor E-Mails von Internet-Betrügern gewarnt. Seit Anfang dieser Woche sei wieder verstärkt gefälschte Post im Internet in Umlauf, bestätigte Postbank-Sprecher Jürgen Ebert am Freitag einen Bericht der „Berliner Morgenpost“. Die Empfänger werden in der Mail aufgefordert, ihre TANs einzugeben. Die Mails mit dem Absender security@postbank.de seien gefälscht und sollten gelöscht werden, sagte Ebert.

Diese Art der Betrugsmasche hat im Internet seit dem vergangenen Jahr starke Verbreitung gefunden. Erst Anfang April waren Kunden der Postbank Opfer einer solchen so genannten Phishing-Attacke geworden. Mittlerweile würden ähnlich wie bei unerwünschtem Werbemüll (Spam) richtige „Mailroboter“ eingesetzt, die kontinuierlich Betrüger-Post verschicken, so Ebert.

Zu den Opfern gehörten bislang unter anderem die Deutsche Bank, die Postbank, Citibank, das britische Geldinstitut Barclays, Visa sowie Paypal, der Bezahldienst des Internet-Auktionshauses Ebay. Meist gelingt es den Kreditinstituten, die entsprechenden Betrüger-Sites rechtzeitig vom Netz zu nehmen. „Unseren Kunden ist bislang kein Schaden entstanden“, sagte Ebert.

In den Phishing-Mails werden die Adressaten aufgefordert, entweder direkt oder über einen Link auf eine gefälschte Website vertrauliche Daten wie Kontonummer oder Transaktionsnummer anzugeben. Die Eingaben werden dann in der Regel von den Betrügern abgefangen – abgefischt. Viele dieser Mails, die sich als seriöse Post etwa von Kreditunternehmen ausgeben und manchmal sogar auf Sicherheitsrisiken hinweisen, erscheinen inzwischen oft so täuschend echt, dass sie selbst von Fachleuten kaum erkannt werden können. Deshalb weisen Banken immer wieder darauf hin, dass sie ihre Kunden niemals auf diesem Weg nach ihren Konto- oder Transaktionsnummern fragen.

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