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Pink Floyd-Gitarrist nahm Benefiz-Single für britischen UFO-Hacker auf

David Gilmour hat den Rockklassiker „Chicago“ von Crosby, Stills, Nash & Young neu aufgenommen, um damit auf den Fall von Gary McKinnon aufmerksam zu machen. McKinnon droht wegen eines Hacker-Delikts die Auslieferung an die USA. Unter der Mitwirkung von Chrissie Hynde, Bob Geldorf und Gary McKinnon selbst ist die von Chris Thomas produzierte Coverversion als kostenloser Download seit Montag (20. Juli) über die Webseite der britischen Zeitung „The Daily Mail“ erhältlich – allerdings verbunden mit einer Spenden-Aufforderung zur Unterstützung von McKinnon.

Mit dem Einverständnis von Komponist Graham Nash hat Janis Sharp, McKinnons Mutter, für den Song einen neuen Text geschrieben, der sich unmissverständlich an US-Präsident Barack Obama richtet, damit er sich der Sache ihres Sohnes persönlich annimmt.

McKinnon ist britischer Staatsbürger, passionierter Ufologe und leidet unter dem Asperger Syndrom, einer Form von Autismus. Vor sieben Jahren drang er auf der Suche nach Existenzbeweisen von Ufos mit seinem Computer in das Sicherheitssystem des US-Militärs ein. In den USA ist er nun wegen des „größten Hacker-Angriffs auf das US-Militär aller Zeiten“ angeklagt. Seit Jahren kämpfen nicht nur Anwälte vor britischen Gerichten für McKinnon.

Gilmour, Gitarrist und Pink-Floyd-Legende, appellierte an den britischen InnenmiPersönlichnister Alan Johnson: „Der Versuch, Gary McKinnon wegen eines naiven Hacker-Delikts an die USA auszuliefern, war schon immer eine unverhältnismäßige Reaktion und die falsche Anwendung eines Abkommens, das zudem erst in Kraft gesetzt wurde, nachdem dieses angebliche Verbrechen begangen wurde.“ Chrissie Hynde sagte dazu: „Gary McKinnon ist alles andere als ein Terrorist. Die USA laufen Gefahr, diesen Vertrag mit der Wucht eines Vorschlaghammers durchzusetzen und ihn wie eine Nuss zu zermalmen. Die USA erlauben es nicht, dass ihre Landsleute im Ausland vor Gericht gestellt werden, deswegen sollte man auch Gary die Freiheit lassen, sich der Sache im eigenen Land zu stellen.“

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