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Phishing wird mobiler

Im Laufe des vergangenen Jahres entdeckten die Experten von Trend Micro 4.000 Phishing-URL, die auf mobile Geräte ausgerichtete Websites imitieren. Obgleich diese weniger als 1% aller von Trend Micro innerhalb des Jahres gefundenen Phishing-Links ausmachen, zeugt die Statistik davon, dass mobile Plattformen zu einem zunehmend attraktiven Ziel für Phisher werden.

Nach Angaben von Trend Micro führten 75% der Phishing-URL, die auf mobile Geräte abzielen, auf gefälschte Websites von Banken und Online-Bezahldiensten. 4% entfielen auf mobile Versionen von Online-Shops, 3% auf Websites von Mobilfunkanbietern, 2% auf soziale Netzwerke und ebenso viele auf E-Mail-Dienste. Die Тор 10 der Unternehmen und Organisationen, die von Phishern im vergangenen Jahr in Attacken auf mobile Plattformen missbraucht wurden, werden von PayPal angeführt. In dieser Liste sind zudem 5 Banken vertreten, das Internet-Auktionshaus eBay, ein holländischer Bezahldienst, ein französischer Mobilfunkanbieter und das populäre Kontakt-Portal Match.сom.

Die Experten weisen darauf hin, dass die Besitzer von mobilen Geräten leichte Beute für Phisher sind. Die geringe Bildschirmgröße macht es meist unmöglich, die reproduzierte Seite im Detail zu betrachten und mit Sicherheit den Grad ihrer Vertrauenswürdigkeit zu bestimmen. Darüber hinaus verwenden viele mobile Geräte im Gegensatz zu PCs einen Standardbrowser, was den Phishern die Arbeit wesentlich erleichtert. Außerdem spielt ihnen in die Hände, dass den Besitzern von mobilen Geräten oft nicht bewusst ist, dass es sich dabei ebenso um einen Computer handelt wie bei einem Desktop. Smartphones und Tablets sind ebenfalls angreifbar und benötigen daher einen speziellen Schutz. Empfängt man seine E-Mails auf einem solchen Gerät, darf man keinesfalls unbedacht auf Links klicken, die einem in Spam-Mitteilungen gesendet wurden. Zudem rät Trend Micro, die Adressen von Websites entweder manuell in den Browser einzugeben oder Lesezeichen zu verwenden.

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