Phishing-Schutz von Safari Mobile arbeitet wackelig

Der in Apples iPhone 3.1 eingeführte Phishing-Schutz für den Web-Browser Safari Mobile funktioniert mehreren Berichten zufolge nicht zuverlässig. Der Schutz soll Anwender beim Aufruf bekannter Phishing-Seiten warnen. Der Apple-Sicherheitspezialist Intego berichtet, dass Seiten die die Anti-Phishing-Funktion der Safari-Desktopversion erfolgreich blockiert, sich ohne Warnung in der Mobilversion ansurfen lassen.

Dan Moren von Macworld.com hat zudem in Tests bemerkt, dass die standardmäßig aktivierte Funktion nicht nur selten funktioniert, sondern zudem auch noch inkonsistent. So ließen sich bekannte Phishing-Seiten auf demselben iPhone mal ohne und mal mit Warnung aufrufen. Dabei scheint es keinen Unterschied zu machen, ob das iPhone per WLAN oder per Mobilfunk mit dem Internet verbunden ist.

Über die Gründe für die schlecht oder gar nicht funktionierende Funktion gibt es derzeit keine Informationen. Die Desktop-Version von Safari nutzt wie diverse andere Browser Googles Safe-Browsing-API, um festzustellen, ob eine Seite phishig ist oder nicht. Möglicherweise liegt die Ursache auch im Zusammenspiel mit Google. So blendet etwa Safari Mobile in der Ansicht „Google Mobile“ von Suchergebnissen die Warnungen vor potenziell bösartigen Seiten nicht ein, während sie in der Ansicht „Google Classic“ zu sehen ist. So werden dem Browser im Mobil-Modus wichtige Informationen vorenthalten.

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