PDF-Lücke bei Adobe ist gefährlicher als gedacht

In der letzten Woche veröffentlichte Adobe eine Warnmeldung, die über eine Sicherheitslücke im Adobe Reader und Acrobat informiert. Offenbar ist das Problem gravierender als bisher angenommen.

So schlägt Adobe vor, die Nutzung von JavaScript in seiner Software zu deaktivieren. Dies soll angeblich reichen, um sich vor entsprechenden Angriffen zu schützen. Die Sicherheitsexperten von Secunia behaupten aber nun genau das Gegenteil. Auch Adobe hat inzwischen Eingeständnisse gemacht.

Demnach bietet das Abschalten von JavaScript keinen grundsätzlichen Schutz, da die Schwachstelle nicht in der JavaScript-Komponente liegt. Derzeit nutzen alle im Umlauf befindlichen Schadcodes JavaScript für die Ausnutzung der Sicherheitslücke, doch das könnte sich schon bald ändern.

Da Adobe erst am 11. März einen Patch für das Problem zur Verfügung stellen will, müssen sich die Anwender bis dahin selbst schützen, schließlich wird die Lücke bereits aktiv ausgenutzt. Das geht derzeit nur, indem man auf einen alternativen PDF-Reader setzt, beispielsweise auf das bekannte Foxit.

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