News

PDF-Lücke bei Adobe ist gefährlicher als gedacht

In der letzten Woche veröffentlichte Adobe eine Warnmeldung, die über eine Sicherheitslücke im Adobe Reader und Acrobat informiert. Offenbar ist das Problem gravierender als bisher angenommen.

So schlägt Adobe vor, die Nutzung von JavaScript in seiner Software zu deaktivieren. Dies soll angeblich reichen, um sich vor entsprechenden Angriffen zu schützen. Die Sicherheitsexperten von Secunia behaupten aber nun genau das Gegenteil. Auch Adobe hat inzwischen Eingeständnisse gemacht.

Demnach bietet das Abschalten von JavaScript keinen grundsätzlichen Schutz, da die Schwachstelle nicht in der JavaScript-Komponente liegt. Derzeit nutzen alle im Umlauf befindlichen Schadcodes JavaScript für die Ausnutzung der Sicherheitslücke, doch das könnte sich schon bald ändern.

Da Adobe erst am 11. März einen Patch für das Problem zur Verfügung stellen will, müssen sich die Anwender bis dahin selbst schützen, schließlich wird die Lücke bereits aktiv ausgenutzt. Das geht derzeit nur, indem man auf einen alternativen PDF-Reader setzt, beispielsweise auf das bekannte Foxit.

PDF-Lücke bei Adobe ist gefährlicher als gedacht

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach