News

Passwort-Lücke in Firefox 3.0.2

Kaum ist Firefox 3.0.2 allgemein verfügbar, steht bereits das nächste Update ins Haus. Möglicherweise bereits heute, spätestens jedoch Anfang der kommenden Woche soll Firefox 3.0.3 ein Problem im Passwort-Manager beheben, das erst in der Version 3.0.2 aufgetaucht ist. Enthalten gespeicherte Passwörter Umlaute (etwa ä, ö, ü) oder andere Sonderzeichen, kann Firefox unter Umständen nicht nicht darauf zugreifen.

Das Problem besteht jedoch nicht nur bei den Passwörtern selbst, sondern auch beim Benutzernamen und der URL des betreffenden Web-Formulars, in das die Anmeldedaten eingefügt werden sollen. Werden die Datensätze nicht in der standardmäßigen Kodierung UTF-8 gespeichert, schlägt der Zugriff auf den Passwortspeicher fehl und es können auch keine neuen Daten gespeichert werden.

Die vor dem Update auf Firefox 3.0.2 gespeicherten Anmeldedaten sind jedoch nicht verloren. Sie sind lediglich unzugänglich, bis ein Update auf Version 3.0.3 den Fehler behebt. Der Weg zurück zu Firefox 3.0.1 ist nicht zu empfehlen, da die Version 3.0.2 etliche, teils als kritisch eingestufte Sicherheitslücken der Vorversionen beseitigt.

Wenn Sie den Passwort-Manager von Firefox 3.x nicht benutzen oder das Problem bei Ihnen nicht auftritt, benötigen Sie das Update auf Firefox 3.0.3 auch nicht. Sie können auf Version 3.1 warten, die in Kürze erscheinen soll. Der ältere Versionszweig 2.x, der mit Firefox 2.0.0.17 ebenfalls in dieser Woche aktualisiert wurde, sowie die Websuite Seamonkey sind von dem Fehler im Passwort-Manager nicht betroffen.

Passwort-Lücke in Firefox 3.0.2

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach