News

Online-Attacken gegen Schweizer Außenministerium

Das Schweizer Außenamt (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten, EDA) ist Ziel eines Spionageangriffs geworden. Unbekannte Täter setzten dabei eine spezielle Software ein, um in die IT-Infrastruktur des Departements zu gelangen und gezielt Informationen zu beschaffen.

Der Spionageversuch war laut einer Mitteilung am 22. Oktober 2009 von den eigenen Technikern in Zusammenarbeit mit Microsoft entdeckt worden. Die Schadsoftware war demnach sehr gut versteckt und soll praktisch keine wahrnehmbaren Störungen in der IT-Infrastruktur verursacht haben.

Ob ein Schaden entstanden ist und Daten schon abgeflossen sind, wird derzeit noch untersucht. Das EDA hat sein IT-Netz aber vorerst vom Internet abgeschottet, um einen möglichen weiteren Datenabfluss nach außen zu verhindern. Damit können die Mitarbeiter nun auch keine Mails mehr versenden und empfangen.

An der Lösung des Problems sind laut EDA neben den eigenen Mitarbeitern auch Fachleute des Bundesamtes für Informatik und Telekommunikation (BIT) sowie der Melde- und Analysestelle Informationssicherung (MELANI) beteiligt. Das Außenministerium rechnet damit, dass in den nächsten Tagen der Zugang zum Internet wieder hergestellt werden kann.

Das EDA war zusammen mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) schon Ende des Jahres 2007 Ziel eines Hacker-Angriffs. Die Mitarbeiter hatten in zwei Wellen über 500 E-Mails erhalten, die zum Download eines Trojaners führten, der seinerzeit von gängigen Virenscannern nicht erkannt wurde.

Online-Attacken gegen Schweizer Außenministerium

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach