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Offline zu mehr Online-Sicherheit

Anscheinend ist die Mehrheit der Internet-Benutzer in Großbritannien nicht „sicherheitsbewusst“. Laut einer Umfrage von GetSafeOnline und BBC ist die Hälfte der Befragten nicht der Meinung ‚in erster Linie verantwortlich‘ für die eigene Online-Sicherheit zu sein.
Das ist besorgniserregend, denn immer mehr User nutzen Online-Banking-Systeme, bezahlen ihre Rechnungen online und vernetzen sich online. Eine steigende Internet-Nutzung führt auch zu der dringenden Notwendigkeit, die eigene Online-Identität zu schützen.

Anderseits tragen die User nicht die alleinige Verantwortung. Es ist bedauernswert, dass Einmal-Passwörter und Zwei-Faktoren-Authentifizierung innerhalb der Banken-Community noch nicht Standard sind. Auch Online-Shops, die unverschlüsselte E-Mail-Bestätigungen mit dem vom Kunden gewählten Passwort verschicken, sind hierbei alles andere als hilfreich (mir ist das einige Male passiert und jedes Mal, wenn ich dieses Vorgehen in Frage gestellt habe, wurde mir mitgeteilt, dass das „Standardpraxis“ sei).

Diese Umfrage erweckt bei mir den Eindruck, dass die Sicherheitsbotschaft nicht bei denen ankommt, die sie nötig hätten. Es gibt unzählige hilfreiche Informationen zu diesem Thema, unter anderem bei GetSafeOnline. Aber man muss auch wissen, wo (und wie) diese zu finden sind, was gerade für unerfahrene User nicht immer unbedingt einfach ist.

Vielleicht sollte der Gedanke der Online-Sicherheit in die Offline-Welt getragen werden, z.B. durch eine Reihe von Fernseh-Werbespots, im Stile von Anti-Drogen-Kampagnen. Auch Anzeigen in den Print-Medien könnten sicherlich Einfluss haben – als Sicherheitsexperten vergessen wir nur manchmal, dass nach wie vor Zeitungen gelesen werden. Ich bin mir sicher, dass eine Anzeigenreihe größere Auswirkungen hätte als Sites mit vielen Details, die aber leider von der Zielgruppe nicht gefunden werden.

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