News

Obst-Spam auf Instagram

Der Fotoservice Instagram – Eigentum des sozialen Netzwerkes Facebook – registrierte eine umfassende Spam-Kampagne. Die Spammer bewerben hartnäckig eine „magische“ Obst-Diät, indem sie eigenmächtig entsprechende Fotos und Links in den Profilen der Anwender veröffentlichen.

Ein Kurzlink der Spammer, der auf Bit.ly generiert wird, führt auf eine Drittressource, die als Newsseite von ВВС getarnt ist. Soweit bekannt, enthält die gefälschte Website lediglich Werbung, schädlicher Content wurde dort nicht gefunden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass im Gegenzug für das Diät-Rezept vom Besucher persönliche Daten und Bankrequisiten verlangt werden, die in der Folge bei Betrügereien unterschiedlicher Art verwendet werden.

Das Ausmaß der aktuellen Spam-Kampagne ist für den angegriffenen Webservice durchaus ernst zu nehmen, dessen Nutzerzahl die 130 Millionen übersteigt. Laut Statistik von Bit.ly wurde der Spam-Link schon über 35.000 Mal angeklickt. Der Kurz-URL-Dienst hat Sofortmaßnahmen zur Beschränkung solcher Umleitungen ergriffen: Bei jedem Versuch des Anwenders, dem entsprechenden Link zu folgen, wird eine Warnung vor einer potentiellen Bedrohung angezeigt.

Im Zusammenhang mit der aktuellen Spam-Kampagne haben Vertreter von Facebook eine kurze Erklärung abgegeben, in der sie bekräftigen, dass von dem Vorfall nur ein „geringer Teil der Anwender“ betroffen sei. Der Sicherheitsdienst des sozialen Netzwerkes hat die nicht autorisierten Veröffentlichungen bereits gelöscht, die Betroffenen benachrichtigt und einen Austausch der Passwörter veranlasst. Details zu diesem offensichtlichen Hack sind bisher nicht bekannt, ebenso wenig wie die tatsächliche Anzahl der gehackten Accounts.

QuellePC Mag

Ähnliche Beiträge
Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.