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Nortel erfindet sicheres Mobil-Office – auf USB-Stick

In jüngster Zeit kaufte Nortel Networks ein paar Softwarefirmen ein, was nun offenbar Früchte bringt. Allerdings stutzten die Programmierer für ihre Lösung auf USB-Speicherstick nicht etwa ein traditionelles Officepaket zurecht, sondern hinter dem Secure Portable Office (SPO) steckt ein frisches Konzept: In einen Notebook gesteckt, versorgt es ihn nach dem Booten und Einloggen mit einem virtuellen Desktop, der die gewünschten Office- und speziellen Firmen-Applikationen per gesicherter SSL-Remote-Verbindung (VPN Gateway) aus der Ferne benutzt. So wird der Mobilrechner weder mit dem Programmcode belastet, noch sind auf ihm die sensiblen Firmen- und Kundendaten gespeichert. Antivirus- und Firewall-Schutz seien in der Lösung ohnehin integriert.

„Unser SPO-Stick funktioniert mit jedem Windows-Gerät, welches USB-Port und eine Online-Verbindung vorweisen kann“, verspricht Vincent Blake, bei Nortel Produktmanager für Sicherheitsprogramme. Kunden können SPO auch auf Flashspeicher oder selbst auf einem iPod vorinstalliert bekommen, bietet er an.

Vorteile für Nutzer und Firmen: Alle arbeiten mit der gleichen Datengeneration. Spätere Synchronisationen zwischen Mobilgeräten und Firmennetz entfallen. Und die mobilen Mitarbeiter sind dadurch immer auf dem neuesten Stand – und können je nach Unternehmen auf eine größere Datenbasis zugreifen. Außerdem müsse die Mobilhardware nicht mehr so opulent ausgestattet werden. „Nortel kann SPO für den Kunden auch auf seine Bedürfnisse maßschneidern“, bietet Blake an.

Da der britische Ableger von Nortel die Softwarelösung entwickelt hatte, ist das Secure Portable Office hier auch als erstes zu haben – für umgerechnet 30 bis 50 Euro pro Konfiguration. Linux- und OS-X-Varianten von SPO sollen zum Jahresende folgen.

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