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Nordkoreanische Hacker knacken südkoreanische Chemiedateien

Nordkoreanische Hacker haben nach Medienberichten in Südkorea rund 2.000 Geheiminformationen gestohlen. Den Hackern sei es gelungen, bei der Militärführung das Password für einen Datenbank zu knacken, die sensible Daten zum Umgang mit Chemieunfällen enthalte, berichtete die Zeitung „Chosun Ilbo“ am Samstag. Darunter seien etwa Angaben zu rund 700 Herstellern giftiger Chemikalien.

Das für die Datenbank zuständige Institut für Umweltforschung kappte dem Bericht zufolge nach einem Hinweis des Geheimdienstes seinen Internet-Link zu den Streitkräften einen Tag nach dem Hacker-Angriff im März. Die Zeitung berief sich auf das mit ihr verbundene Magazin „Monthly Chosun“, das in seiner Novemberausgabe das Büro des Regierungschefs zitiere.

Südkorea schließt nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Yonhap eine Verwicklung der nordkoreanischen Regierung nicht aus. Bereits im Mai hatte Yonhap von einer Spezialeinheit von Computer-Hackern in Nordkorea berichtet, deren Aufgabe sei, in amerikanische und südkoreanische Militärnetzwerke einzudringen, geheime Daten zu sammeln und Kommunikation zu unterbrechen.

derstandard.at

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