News

Neues von Gpcode.am

Die neueste Gpcode-Variante, über die wir bereits in einem anderen Beitrag berichtet haben, scheint nicht so gefährlich zu sein wie die Vorgänger dieses Trojaners. Die vollmundigen Behauptungen des Autors über die Verwendung des AES-256-Algorithmus’ sowie über die riesige Anzahl möglicher Schlüssel hat sich als Bluff herausgestellt. Der Autor hat zudem eine Verschlüsselungsmethode mit öffentlichem Schlüssel verwendet, was wiederum bedeutet, dass sich alle für die Dechiffrierung benötigten Daten im Körper des Schadprogramms selbst befinden.

Eine Analyse der Verschlüsselungsmethode hat gezeigt, dass im Programm der Algorithmus 3DES verwendet wird. Der Autor war also zu bequem, um selbst eine Verschlüsselungsroutine zu entwickeln und benutzte daher eine Delphi-Komponente „von der Stange“. Der Stil, in dem der Trojaner programmiert wurde, ist überaus chaotisch, was auf eher geringe Kenntnisse des Entwicklers schließen lässt.

Das trojanische Programm wird von uns seit dem 11. August als Trojan-Ransom.Win32.Gpcode.am erkannt. Die Wiederherstellungsprozedur für verschlüsselte Dateien ist in den Standarddatenbanken von Kaspersky Anti-Virus enthalten. Zur Wiederherstellung von Dateien müssen die Antivirendatenbanken unbedingt aktualisiert werden und auf dem angegriffenen Computer muss eine vollständige Untersuchung der Festplatten durchgeführt werden. Wundern Sie sich nicht, wenn der Anti-Virus neben den verschlüsselten Dateien noch andere Schadprogramme entdeckt, denn der Verschlüsselungstrojaner verbreitet sich mit Hilfe eines anderen Trojaners – P2P-Worm.Win32.Socks.fe.

Neues von Gpcode.am

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach