News

Neues Rootkit spioniert sehr gut getarnt Daten aus

Das Sicherheitsunternehmen Prevx hat vor einer neuen Variante des Rootkits Mebroot gewarnt. Diese soll sich aktuell ausbreiten und über ausgefeilte Methoden verfügen, sich vor der Entdeckung durch Security-Software zu schützen.

Verbreitet wird die Malware über manipulierte Webseiten. Mehrere tausend Online-Angebote will Prevx schon entdeckt haben, über die der Schadcode ausgeliefert wird. Werden die Seiten auf einem anfälligen Computer geladen, infiziert das Rootkit den Master Boot Record (MBR).

Wenn Virenscanner den MBR anschließend Scannen, finden sie in der Regel keinerlei Hinweise auf eine Infektion. Beim Starten von Windows kopiert das Rootkit dann aber einen Prozess namens svc.host in den Arbeitsspeicher. Dieser hat die Aufgabe, Daten zu sammeln und an einen Server im Internet zu übermitteln.

Angreifer können so beispielsweise die Eingabe von Logins für das Online-Banking und andere sensible Informationen ausspionieren. Nach Angaben der Sicherheitsexperten ist dabei auch der Versand der Daten gut getarnt und kann nur schwer mit entsprechenden Netzwerk-Tools festgestellt werden. Da die Kommunikation über den herkömmlichen WWW-Port Erfolg, helfen auch Firewalls kaum.

Die verschiedenen Sicherheitsunternehmen arbeiten derzeit an Updates für ihre Antiviren-Produkte, um die neue Mebroot-Variante aufspüren zu können. Die erste Fassung des Rootkits erschien im Dezember 2007 und war noch deutlich weniger ausgeklügelt.

Neues Rootkit spioniert sehr gut getarnt Daten aus

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach