News

Neues Datenleck bei der Deutschen Telekom

Tagelang konnten die Neukundendaten des Konzerns über das Web abgerufen werden – eine kleine Spielerei an der URL reichte.

Zwar hatte sich die Telekom nach zahlreichen Datenschutzpannen um mehr Datenschutz bemüht, doch nun wurde erneut ein Datenleck entdeckt. Wie stern.de feststellte, war es bis Freitag der vergangenen Woche möglich, einfach über das Web Neukundendaten abzufragen. Wer sich über die Website des Unternehmens als neuer Kunde anmeldete, erhielt zum Abschluss ein PDF mit seinen Kundendaten. Die dabei in der Adresszeile des Browsers angezeigte URL enthielt allerdings auch die Auftragsnummer, so dass sich durch Änderung der Nummer die Daten anderer Kunden abriefen ließen. Mit einem kleinen Programm konnten innerhalb von Sekunden hunderte Datensätze heruntergeladen werden.

Wieviele insgesamt abgegriffen werden konnte, lässt sich stern.de zufolge schwer abschätzen, da ältere Daten abgearbeitet und gelöscht worden. Das Magazin hatte testhalber 500 Datensätze geladen, von denen der älteste vom 8. Dezember 2008 stammte.

Neues Datenleck bei der Deutschen Telekom

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach