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Neuer Datenskandal in Großbritannien

Tausende Patientendaten sind in britischen Gesundheitszentren verloren gegangen.

Nachdem britische Behörden den Verlust persönlicher Daten von Millionen Kindergeldempfängern und Fahrschülern eingestanden hatten, gaben sie jetzt zu, dass im staatlichen Gesundheitswesen (NHS) vertrauliche Angaben zu Patienten abhanden gekommen sind.

Unter anderem sei eine CD mit Informationen über 160.000 kranke Kinder auf dem Weg in eine große Londoner Klinik spurlos verschwunden. Auch gespeicherte Angaben zu zehntausenden erwachsenen Patienten würden in insgesamt neun Regionalbereichen des NHS vermisst, teilte das Gesundheitsministerium mit. Die vom Datenverlust Betroffenen seien inzwischen informiert worden. Es gebe aber keine Hinweise darauf, dass ihre Daten “in falsche Händen gefallen sind“, erklärte eine Sprecherin. Man werde der Sache nachgehen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Andere Einzelheiten über die verschwundenen Daten gibt es bislang nicht.

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