Neue UPS-Mails mit trojanischen Rechnungen

Bereits im Juli wurden in wöchentlichem Rhythmus Spam-Mails mit schädlichen Anhängen verschickt, die vorgeblich vom Paketdienst UPS stammen sollten. Auch dieser Woche werden wieder derartige Mails verbreitet. Wollte man dem Textinhalt glauben schenken, müsste die Zustellung eines Pakets fehlgeschlagen sein.

Die Mails kommen mit einem Betreff wie „UPS Invoice 12345678“ oder „Tracking N_ 1234567890“, wobei die angegebene Nummer von Mail zu Mail variieren kann. Im Text heißt es, ein am 1. August abgeschicktes Paket habe nicht zugestellt werden können, weil die Empfängeradresse nicht korrekt sei. Man möge doch die beigefügte Rechnungskopie ausdrucken und das Paket selbst abholen.

Der Anhang besteht aus einem ZIP-Archiv mit einem Namen wie zum Beispiel „WW_123456.zip“ oder „WWW_123456.zip“ – wiederum mit veränderlichen Nummern. Darin steckt eine EXE-Datei gleichen Namens, die etwa 59 KB groß ist. Dabei handelt es sich um ein Trojanisches Pferd, das weitere Malware aus dem Internet nachlädt.

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