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Nach der Weltbank wurde nun auch der IWF gehackt

Nachdem im Oktober bereits das Netz der Weltbank erfolgreich von Hackern angegriffen wurde, wurde nun offenbar erneut eine internationale Finanzorganisation zum Opfer.

Wie der US-Fernsehsender ‚Fox News‘ berichtete, konnten Angreifer in das Netz des Internationalen Währungsfonds (IWF) eindringen. Dessen Rechner mussten daraufhin zum Teil mehrere Tage lang abgeschaltet und von Sicherheitslücken bereinigt werden.

Der IMF ist wie die Weltbank eine Institution der Vereinten Nationen. Er hat die Aufgabe, die internationale Zusammenarbeit in der Währungspolitik zu fördern und Maßnahmen für stabile Wechselkurse zu treffen. Die Institution vergibt aber auch selbst Kredite oder leistet technische Hilfe bei der Erneuerung von Verwaltungssystemen für nationale Geldkreisläufe.

Der Angriff kam in einer sehr kritischen Phase – immerhin ist das IMF in der aktuellen Finanzkrise stark gefordert. Offizielle Informationen über das Ausmaß der Attacke gibt es bisher nicht. Hacker sollen allerdings eine Reihe von Systemen mit Spyware ausgestattet haben.

Laut IMF-Sprecher Bill Murray seien keine sensiblen Informationen nach außen gelangt. Eine Verbindung des eigenen Netzes zu den Systemen der Weltbank habe man vorsichtshalber vorübergehend gekappt, als die Ausbreitung der Malware entdeckt wurde.

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