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MSN beliebtes Ziel bei Instant-Messenger-Angriffen

Die meisten Malware-Attacken über Instant Messenger zielten im letzten Jahr auf den Windows Live Messengers.

Das Sicherheitsunternehmen Facetime hat seine Erkenntnisse über das Malware-Vorkommen im letzten Jahr veröffentlicht. Demnach haben die Angriffe über IRC im Jahr 2007 stark zugenommen. Facetime hat im Jahr 2007 insgesamt 1.088 Malware-Ereignisse verzeichnet, die Instant Messenger, Peer-to-Peer-Netze und Chats betrafen.

Die Mehrzahl der IM-Angriffe zielte mit 45 Prozent auf Nutzer des Microsofts Windows Live Messengers. An zweiter Stelle stand Yahoo mit 20 Prozent, dicht gefolgt von AOL (AIM, ICQ) mit 19 Prozent. Die übrigen gut 15 Prozent entfallen unter anderem auf Jabber-basierte IM-Netze, deren Anteil sich gegenüber 2006 mehr als verdoppelt hat.

Instant Messenger und P2P-Netze sind beliebte Wege zur Verbreitung von Malware, weil diese Datenströme oft nicht in dem Maße auf Risiken überprüft werden wie etwa Mails oder Web-Downloads.

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