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Motorola schließt Sicherheitslücke in Razr-Handys

Manipulierte JPEG-Dateien können zum Ausführen für Schadcode missbraucht werden.

Motorola hat ein Software-Update für die Mobiltelefone der Modellreihe Razr veröffentlicht, das eine Sicherheitslücke im Umgang mit JPEG-Dateien schließt. Laut einer Sicherheitswarnung der Zero Day Initiative (ZDI) kann ein manipuliertes JPEG-Bild zum Ausführen von Schadcode missbraucht werden. Betroffen sind auch andere Modelle, die die Firmware der Razr-Handys nutzen.

Ein mögliches Szenario für einen Angriff ist eine MMS, die ein schädliches Bild enthält. ZDI betonte, dass ein Anwender für einen erfolgreichen Angriff dem Download des manipulierten Bildes zustimmen müsse. Motorola stufte das Risiko durch die Sicherheitslücke als gering ein. „Motorola und ZDI haben eine Schwachstelle im Zusammenhang mit manipulierten Bildern identifiziert. Auch wenn der Fehler nur unter speziellen Umständen ausgenutzt werden kann, hat Motorola an allen neuen Geräten eine Korrektur vorgenommen“, erklärte der Mobilfunkhersteller.

Da der Fehler bereits im Juli 2007 entdeckt und an Motorola gemeldet wurde, sind vorrangig ältere Modelle betroffen. Weder Motorola noch ZDI machten jedoch genaue Angaben, welche Geräte tatsächlich betroffen sind. Zusätzlich beschränkt die deutsche Update-Seite von Motorola alle Softwareaktualisierungen auf Geräte, die sich innerhalb der Garantiefrist des Herstellers befinden.

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