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Milliardenschaden durch Phishing, Viren und Spyware

Die US-amerikanische Verbraucherorganisation Consumer Reports hat in ihrem jüngsten Bericht State of the Net bilanziert, dass US-Verbraucher in den vergangenen zwei Jahren durch Angriffe aus dem Cyberspace über 8 Milliarden US-Dollar Schaden erlitten haben. Die Forscher gehen in ihrem dritten Bericht dieser Art davon aus, dass im vergangenen Jahr etwa ein Drittel der US-Internet- und Computernutzer Opfer einer Attacke wurden. Diese wurden aufgeteilt auf die Kategorien „Spam“, „Spyware“, „Phishing“ und „Viren“; auf die letzte Kategorie entfiel mit 5,2 Milliarden US-Dollar der größte Teil des Gesamtschadens. Für die Untersuchung wurden 2000 Haushalte mit Internetzugang telefonisch befragt.

Ein Viertel der Befragten beklagten ein großes, mitunter kostenträchtiges Problem mit Virenbefall, das durchschnittlich einen Schaden von 109 US-Dollar je Vorfall verursachte. Durch Phishing, also dem betrügerischen Erschleichen persönlicher Daten wie PIN oder Kreditkartennummern, wurde je Vorfall ein Schaden in Höhe von 850 US-Dollar verursacht. Daraus ergibt sich für die Forscher ein Gesamtschaden von hochgerechnet 630 Millionen US-Dollar. Die Hälfte der Befragten haben eine massive Belästigung durch Spam angegeben. Hochgerechnet eine Million Haushalte wurden bereits einmal durch Probleme, die durch Spyware verursacht wurden, dazu veranlasst, sich einen neuen Computer anzuschaffen. Den durch Spyware verursachten Gesamtschaden summieren die Forscher auf 2,6 Milliarden US-Dollar.

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