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Microsoft verlängert Malware-Schutz für XP

Microsoft beabsichtigt, die Antiviren-Datenbanken in seiner Engine für Anwender von Windows XP bis Mitte Juli 2015 zu aktualisieren. Der Softwareentwickler hofft, dass diese Maßnahme dazu beiträgt, den vollständigen Austausch des veralteten Betriebssystems erfolgreich abzuschließen, dessen Support am 8. April endet. Nach diesem Datum werden die Nutzer von XP noch über ein Jahr lang Updates für solche Lösungen wie System Center Endpoint Protection, Forefront Client Security, Forefront Endpoint Protection, Windows Intune und Microsoft Security Essentials erhalten.

Microsoft fährt indessen fort, seine Anwender aktiv über das bevorstehende Ende des Supports von Windows XP zu informieren, das vor 12 Jahren auf den Markt kam. Nach dem 8. April wird das Unternehmen keine Patches für das Sicherheitssystem dieses Betriebssystems oder andere Korrekturen mehr veröffentlichen, es wird keine Updates des technischen Contents online mehr anbieten, ebenso wenig wie kostenlose oder bezahlpflichtige Optionen des Technischen Supports für das Betriebssystem, dessen Kundenstamm – leider! – noch immer sehr groß ist.

„Unsere Untersuchungen zeigen, dass die Effizienz von Schutzlösungen, die auf einem Betriebssystem ohne Supports laufen, nicht besonders hoch ist“, erläutern Microsoft-Experten in einem Blogeintrag. „Ein zuverlässiger Schutz ist nur bei Verwendung moderner Soft- und Hardware möglich, die in der Lage sind, die aktuellen Internet-Bedrohungen abzuwehren.“

Windows XP lässt sich nun beim besten Willen nicht mehr in den Bereich der „modernen Software“ rücken. Trotzdem entfallen nach Einschätzungen des Analyseunternehmens NetMarketShare derzeit 28,98% des Betriebssystemmarktes auf ХР. Danach liegt es nach Popularität auf Platz zwei, gleich hinter Windows 7, das fast die Hälfte der Internet-User verwendet.

Quelle: threatpost

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