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MI5 besorgt: Chinesische Hacker gefährden britische Wirtschaft

Nach Einschätzung des britischen Auslands-Geheimdienstes MI5 haben Angriffe auf Unternehmens-Netzwerke eine neue Qualität erreicht.

MI5-Chef Jonathan Evans hat sich nach Informationen der “Times“ in einem Brief an die Chefs von 300 Unternehmen und Banken gewandt. Evans äußerte sich “besorgt über den möglichen Schaden an der britischen Wirtschaft durch elektronische Angriffe, die durch chinesische staatliche Organisationen unterstützt werden“.

Die “Times“ berichtet weiter, dass das chinesische Militär hinter einem Angriff auf Rolls-Royce stecken soll. Zunächst hätten Hacker einen Trojaner in das Computer-Netzwerk des Unternehmens geschmuggelt, um so das Rolls-Royce-Netzwerk auszuspionieren. Auch Teile des internationalen Computerverbunds der Firma in den USA und in Skandinavien seien den Fremden zugänglich gewesen.

Die Computerexperten bei Rolls-Royce hätten die Sicherheitslücke nach einer Weile wieder schließen können. Das Unternehmen baut nicht nur die gleichnamigen Luxusautos, sondern liefert auch Flugzeug-Triebwerke zum Beispiel für Kampfflugzeuge der Nato.

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