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McAfee prüft Risiken im französischen Internetsegment

Innerhalb der vergangenen drei Quartale haben die Experten von McAfee etwa 150.000 verdächtige URL überprüft, die zu französischen Ressourcen gehören. 73% dieser URL wurde der Status „hohes Risiko“ zugewiesen.

Auf etwa 70% dieser Internet-Adressen werden von Cyberkriminellen Schädlinge platziert, 20% werden von Phishern genutzt, 6% von Spammern.

Alle URL, die einer Überprüfung unterzogen wurden, gehören zu ungefähr 50.000 Domain-Zonen. Jeden Monat registrierte McAfee im französischen Segment mehr als 10.000 verdächtige Domains, von denen etwa 2.700 neu waren.

Innerhalb des Untersuchungszeitraums entdeckten die Experten auf französischen Ressourcen über 8.000 schädliche Objekte, die darauf lauern, Besucher anzugreifen. Die meisten von ihnen werden von den Schutzlösungen von McAfee als Generic.dx und HTML/IFrame.L Trojan detektiert. Auf den Computern der französischen User wurden am häufigsten Conficker/Kido, ZeroAccess, der Wurm Bactera, verschiedene PUP (potentiell gefährliche Programme), Downloader und Adware (Programme zum Anzeigen von Werbung) entdeckt.

Die Hauptziele der Phisher in Frankreich sind eBay, Paypal, Wells-Fargo, American Express, VISA France, der Bereitsteller von Fachdatenbanken LexisNexis, die europäische Kontakt-Site Meetic und das amerikanische Outsourcing-Unternehmen ADP, das Online-Dienste zur Auswahl von Fachkräften und Abrechnungen auf dem französischen Markt anbietet. Von den lokalen Unternehmen sind die Phisher in erster Linie an Banken (BNP Paribas, Credit Agricole, La Banque Postale) und Telekommunikationsunternehmen (Orange/France Telecom, SFR, Free) interessiert, sowie an der Klientel des großen Stromerzeugers Electricité de France und des Hosting-Providers Wistee.

Die vom Territorium Frankreichs ausgehenden Spam-Ströme waren im laufenden Jahr recht stabil und halten sich auf einem Niveau von 28-31 Millionen Mitteilungen pro Tag. Das einzige Abflauen, das McAfee registrierte, entfiel auf das 2. Quartal. Die Zahl der neuen Teilnehmer an Botnetzen, die Junk-Mails verbreiten, nimmt ab. Die Haupterzeuger von Spam sind derzeit Cutwail und Festi.

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