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Malware trifft XP stärker als Vista

Laut Microsofts aktuellen Sicherheitsberichts sind alle Versionen von Windows Vista wesentlich weniger von Malware-Befall betroffen als Windows XP. Jedes Service Pack für XP verringert demnach das Risiko einer Infektion deutlich.

Microsoft hat im April die recht umfangreiche sechste Ausgabe seines Sicherheitsberichts SIR (Security Intelligence Report) veröffentlicht. Auf mehr als 180 Seiten hat Microsoft seine Erkenntnisse über Malware-Angriffe, Sicherheitslücken und andere Gefahren akkumuliert. Die Datenbasis für den Bericht stammt aus dem zweiten Halbjahr 2008. Einer der Aspekte des Berichts ist Verteilung der Malware-Infektionen über verschiedene Windows-Versionen.

Wie Scott Wu in Blog des Microsoft Malware Protection Center zusammenfassend darlegt, sind Rechner mit Windows XP sehr viel stärker von Malware-Infektionen betroffen als Computer mit Windows Vista. Von jeweils 1000 mit dem „Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software“ untersuchten Rechnern waren im zweiten Halbjahr 2008 bei Windows XP ohne Service Pack (SP) knapp 33,6 mit Malware infiziert, bei XP SP1 waren es 25,2, bei XP SP2 12,9 und noch 6,5 bei XP SP3.

Windows Vista schneidet deutlich besser ab, denn selbst ohne installiertes Service Pack ergeben sich rechnerisch nur 3,7 infizierte Rechner von 1000. Mit installiertem SP1 sinkt die Infektionsrate auf 2,6 Promille. Die 64-Bit-Versionen von Vista sind jeweils geringfügig weniger betroffen als die 32-Bit-Fassungen. Kurz gesagt: je aktueller die Windows-Version, desto weniger Infektionen.

Malware trifft XP stärker als Vista

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