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Malware fuer Identitaetsdiebstahl um 600 Prozent angestiegen

Sicherheitsexperten haben festgestellt, dass sich in den vergangenen 6 Monaten die Anzahl der Schadprogramme, die entwickelt wurden um persönlichen Daten zu stehlen, versechsfacht hat. Bei den neu entdeckten Schädlingen ist der Trojaner Anteil, die konzipiert wurden um vorwiegend Kontodaten, Kreditkartennummern und Passwörter auszuspähen, inzwischen auf über 70 Prozent angestiegen.

Sicherheitsexperten vermuten, dass der rasante Anstieg der Malware für Identitätsdiebstahl im Zusammenhang mit der weltweiten Wirtschaftskrise zu sehen ist. Lag der Anteil der Trojaner vor 2 Jahren noch bei knapp über 50 Prozent, ist er im vergangenen halben Jahr auf über 70 Prozent angewachsen. Sicherheitsfachleute vermuten, dass etwa drei Prozent aller Internetnutzer, nach dem ihr System Angriffsziel eines Trojaners geworden ist, persönliche Daten verloren haben.

Ein großes Problem ist, dass nicht nur die Sicherheitssoftware sich immer weiter entwickelt und verbessert hat. Die Entwickler von Schadprogrammen jegliche Art sind auch nicht faul gewesen und haben immer ausgefeiltere Schadprogramme hergestellt und in Umlauf gebracht. Die meisten derzeit verbreiteten Viren und Trojaner sind so angelegt, dass sie lange unentdeckt bleiben können.

Bemerkt ein betroffener User, dass er Opfer eines Angriffs wurde ist es meist zu spät. Im vergangenen Jahr soll der Identitätsdiebstahl, im Vergleich zu 2007, um 22 Prozent zugenommen haben. Von Sicherheitsfachleuten ist zu hören, dass bei ca 37.000 Mustern von neuen Viren, Würmern und anderer Malware, die das Unternehmen täglich erhalte, sage und schreibe 71 Prozent Trojaner sind.

Diese Trojaner seien vornehmlich dafür entwickelt worden, dass sie sensible Daten wie z.B. fremde Kontodaten, Kreditkartennummern und Passwörter für Finanzdienste ausspähen.

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