News

Maleware-Spammer gibt sich als Detektiv aus

Zurzeit kursieren wieder Spam-Mails der bekannten Sturm-Wurm-Bande, die vorgeblich von einem Privatdetektiv stammen.

Die Spam-Mails verbreiten sich mit Betreffzeilen wie „Danger“, „Your phone is monitored“, „I’m monitoring you“ oder „Attention“. Der Absender gibt sich als Privatdetektiv aus, der auf den Empfänger angesetzt sei. Er teilt dies dem vermeintlichen Spionageopfer mit und bietet freundlicherweise an, auch seinen Auftraggeber zu nennen. Das will er jedoch erst in einer folgenden E-Mail tun. Um den misstrauischen Empfänger zu überzeugen, enthält die E-Mail im Anhang ein mit einem Passwort verschlüsseltes RAR-Archiv, das ein aufgezeichnetes Telefonat enthalten soll.

Der Dateiname des Anhangs lautet beispielsweise „call1105-12.rar“ und darin steckt eine Datei mit doppelter Endung, wie etwa „call1105.mp3 .scr“. Was also auf den ersten Blick wie eine MP3-Datei aussieht, ist tatsächlich eine EXE-Datei mit der für Bildschirmschoner gedachten Endung SCR. Unterstützt wird dieser Eindruck noch durch ein Dateisymbol des Windows Media Players.

Nach Öffnung des Dateianhangs wird der Rechner mit einem Trojaner infiziert. Sobald der Rechner verseucht ist, wird dieser in das bestehende Sturm-Wurm-Botnetz integriert und anschließend zum Spam-Versand oder für Hacker-Angriffe verwendet.

Maleware-Spammer gibt sich als Detektiv aus

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach