Mainzer verliert 10000 Euro durch Phishing

Ein 59-jähriger Mann aus Mainz ist das Opfer eines Phishing-Angriffs bei einem Bankgeschäft geworden und erstattete anschließend eine Anzeige bei der Polizei. Als er eine Transaktion per Onlinebanking durchführen wollte, erschien eine Fehlermeldung die ihn dazu aufforderte eine neue TAN-Nummer einzugeben. Die neue TAN-Nummer gab er ein und machte dadurch einen schweren Fehler. Denn als er am Montag seine Kontoauszüge kontrollierte, stellte er mit Entsetzen fest dass das Bankkonto um 10.000 Euro erleichtert wurde.

Die Mainzer Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen aber konnte bisher noch nichts Konkretes feststellen. Die Polizei warnt aufgrund dieses Phishing-Falls vor den Gefahren des Phishing und empfiehlt allen Bürgern vorsichtig zu sein. In den meisten Fällen erfolgt die Datenspionage über Phishing-Mails und trifft meist getarnt als vermeintliche Mail der Hausbank im virtuellen Postfach ein. Darin wird gebeten eine TAN-Nummer und das Passwort einzugeben um angeblich das Onlinekonto auf seine Sicherheit zu überprüfen. Der Cyberkriminelle gelangt dadurch in den Besitz des Passworts und der TAN-Nummer wodurch er das Bankkonto des betroffenen Kontoinhabers plündern kann.

Der Mainzer ist jedoch das Opfer eines Trojaners geworden, der sich auf seinem Rechner befand und dazu diente sowohl Passwörter als auch TAN-Nummer auszuspionieren. In seinem Fall hatte der Trojaner eine unechte Fehlermeldung erzeugt und verleitete ihn dazu eine neue TAN-Nummer einzugeben. Die vermeintlich verbrauchte TAN-Nummer nutzt der Cyberkriminelle anschließend um Geld vom Konto des Bankkunden abzuheben oder auf ein anderes Bankkonto zu überweisen.

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