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LinkedIn des Diebstahls von E-Mail-Adressen und des Spamversands beschuldigt

Vier amerikanische LinkedIn-Nutzer haben Klage gegen das soziale Netzwerk erhoben, wobei sie dem Online-Dienst vorwerfen, ihre E-Mail-Accounts „gehackt“ zu haben, um Beitrittseinladungen an die Adressen aus der persönlichen Kontaktliste zu versenden. Laut Klagegesuch, eingereicht im Bundesstaat Kalifornien, verstößt das Vorgehen von LinkedIn gegen ein Bundesgesetz sowie ein lokales Gesetz und wird mit einem Hackerangriff zum Zwecke des Spamversands verglichen.

Den Klägern zufolge erfragt LinkedIn bei seinen Nutzern die E-Mail-Adresse, weist allerdings an keiner Stelle darauf hin, dass die Freunde der Anwender daraufhin mit Einladungen zum Beitritt zu dem Netzwerk bombardiert werden. Derartige Marketingmethoden seien umso zweifelhafter, da sie ohne Zustimmung des E-Mail-Account-Inhabers durchgeführt würden und den Eindruck erweckten als wären die Nutzer selbst die Autoren der Schreiben.

Die Kläger, ein ehemaliger Mitarbeiter der New York Times, eine Professorin am Baruch College in New York, eine Kinoproduzentin und eine Juristin – hoffen einen Präzedenzfall zu schaffen und dieser weit verbreiteten Praxis ein Ende bereiten zu können, indem sie für den moralischen Schaden eine Ersatzzahlung fordern. Sie bemühen sich zudem, die Klage in eine Sammelklage umzuwandeln, da sich ihnen in dem Fall jeder andere betroffene LinkedIn Nutzer anschließen könnte, der sich bis zum 15. Mai bei dem Netzwerk registriert hat. In einer gemeinsamen Erklärung wird darauf hingewiesen, dass es hunderte diesbezüglicher Beschwerden gäbe – zum Beweis werden mehrere Zitate angeführt.

LinkedIn seinerseits weist den Vorwurf der Gesetzesübertretung empört zurück. „Für LinkedIn haben die Interessen der Nutzer stets höchste Priorität.“, erklärt der Vertreter des sozialen Netzwerks Doug Madey. „Wir sind überzeugt, dass alle in der Klageschrift aufgezählten Vorwürfe haltlos sind, und wir werden entschlossen kämpfen, um das zu beweisen.“

Quelle: Huffington Post

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