News

Kritische Lücke in Audio- und Videocodec ffdshow

In dem vielfach unter Windows verwendeten freien Video- und Audio-Codec ffdshow steckt ein Buffer Overflow, der sich aus der Ferne ausnutzen lassen soll, um einen PC mit Schädlingen zu infizieren. Der Fehler tritt laut Bericht bei der Verarbeitung von Streams beim Parsen zu langer URLs auf und lässt sich zum Einschleusen und Starten von Code missbrauchen.

Zwar sind BKIS Security, die Entdecker der Lücke, der Meinung, die Lücke ließe sich bereits beim Besuch einer präparierten Webseite ausnutzen, allerdings beschreiben sie die Randbedingungen nur sehr vage. So kann zwar der Windows Media Player ffdshow benutzen, um in Webseiten eingebettete Filme direkt im Browser darzustellen. Dafür muss aber der Player manuell so eingestellt sein, dass er auch ffdshow verwendet. BKIS geht jedoch davon aus, dass sich die Lücke potenziell auch über Firefox, Opera, Chrome und anderen Browsern mit Media-Plug-ins ausnutzen lässt.

Betroffen sind die ffdshow-Versionen vor rev2347. Ab dieser Version ist der Fehler nicht mehr zu finden. Aktuell wird bereits die Version rev2352 zum Download angeboten.

Ffdshow ist oft im Lieferumfang anderer Codec-Packs enthalten, wie K-lite Codec Pack, XP Codec Pack, Vista Codec Package, Storm Codec Pack und Codec Pack All, die noch die verwundbare Version enthalten. Anwender sollten die aktuelle ffdshow-Version einfach als Ersatz installieren.

Kritische Lücke in Audio- und Videocodec ffdshow

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach