Kandidatin für US-Vizepräsident nutzt dienstlich Yahoo-Webmail

Die selbst erklärten Einbrecher nennen ihre Gruppe „Anonymous“ und publizierten einzelne Mails der Gouverneurin von Alaska auf Wikileaks, einer Webplattform für durchgesickerte Informationen und elektronische Dokumente. In einer Mail lässt sich die Kandidatin der Republikaner für das Amt des US-Vizepräsidenten über des Verhalten eines Radiojournalisten aus. Daneben finden sich unter dem Yahoo-Account E-Mails mit Familieninterna von Palin und Mail-Adressen von Freunden, Verwandten und Partnern.

Palin war bereits in die Kritik geraten, ihren Webmail-Account bei Yahoo für dienstliche Zwecke zu missbrauchen, wodurch sie gegen Gesetze verstößt, die Transparenz von Regierungsvorgängen einfordern.

Das Wahlkampfteam der Republikaner hat mittlerweile den Hack bestätigt. Man werde die Urheber verfolgen und fordere jeden auf, der im Besitz von Palins Mails sei, diese zu zerstören. Ein frommer Wunsch im Internetzeitalter.

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