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Kanada meldet Patientendaten-Diebstahl

Eine unglaubliche Schluderei: Behördenmitarbeiter nahm Dienst-PC einfach mit nach Hause.

Die kanadische Polizei untersucht einen Fall von Dateneinbruch, bei dem tausende Patientendaten von einem PC des Gesundheitsamtes in Neufundland gestohlen worden sein könnten. Die Daten enthalten die Namen und Anschrift von Patienten eines Labors, darunter befinden sich unter anderen auch HIV- und Hepatitis-Infizierte.

Ein Mitarbeiter hatte den Rechner mit den Daten bereits vor längerer Zeit an seiner Dienststelle abgekabelt und ihn zu Hause aufgebaut. Dort schloss er den PC an sein privates und ungesichertes WLAN an, das nicht einmal eine Firewall besaß.

“Das ist ein ungeheuerlicher Vorgang“, schimpfte Neufundlands Gesundheitsminister Ross Wiseman. Jetzt untersuchen die Sicherheitsexperten der Generalstaatsanwaltschaft zusammen mit einer IT-Sicherheitsfirma das Desktop-System, um herauszufinden wie viele unzulässige Zugriffe es gegeben hat und wie groß der entstandene Schaden vermutlich ist.

Den entscheidenden Hinweis auf diesen Skandal erhielten die Sicherheitsbehörden von einem anonymen Hacker, der sich bei einem Sicherheitsanbieter gemeldet hatte und angab, dass er in das System eingedrungen sei und Zugriff auf die Patientendaten habe.

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