Japan verfolgt Virenschreiber

In Tokio wurden fünf junge Leute verhaftet, die unter dem Verdacht stehen, ein Schadprogramm für Android-Gerät entwickelt und verbreitet zu haben. Mit Hilfe dieses Programms stahlen die Komplizen die persönlichen Informationen von mehr als 10 Millionen Menschen.

Der Schädling verbreitete sich über eine Google-Website (offensichtlich ist damit Google Play gemeint), getarnt als kostenlose Versionen populärer Spiele für Android-Smartphones. Innerhalb von 9 Monaten brachten die Verbrecher um die 50 solcher Fälschungen in Umlauf, deren einziger Zweck im Diebstahl des Adressbuchs besteht. Nach Schätzungen der Polizei liegt die Zahl der Infektionsopfer bei etwa 90.000.

Gemäß Korrekturen der japanischen Gesetzgebung, die im letzten Jahr in Kraft getreten sind, steht das Entwickeln von Schadprogrammen und deren Verbreitung auf dem Gebiet dieses Landes unter Strafe. Den Verbreitern von Computer-Schädlingen droht Freiheitsentzug bis zu 2 Jahren, den Entwicklern bis zu 3 Jahren.

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