Japan Katastrophen-Spam (II)

Wie vielfach vorhergesagt, landet derzeit eine Menge von Spam-Mails in den Posteingangsordnern der User, in denen dringend um Spenden für Japan gebeten wird. Wir haben uns eine dieser Nachrichten einmal näher angeschaut und sind auf die folgenden Details gestoßen:

Diese E-Mail wurde offenbar von einer IP-Adresse in Kanada über einen Mail-Server in Spanien verschickt. In den Feldern „From“ und „Reply To“ wird eine japanische E-Mail-Adresse angezeigt, die vermutlich gefälscht ist, während im Text der E-Mail als Empfänger der über Western Union Geldtransfer versendeten Mittel ein „Sasiki Nakatawo“ erwähnt wird – ein höchst ungewöhnlicher, wenn nicht gar absolut frei erfundener Name. Die potentiellen Opfer werden aufgefordert, ihre Daten und die Geldtransfer-Kontrollnummer an eine E-Mail-Adresse in Hong Kong zu schicken. Übrigens war der Zeichensatz des Mailers, der für die Erstellung der Mitteilung verwendet wurde, auf „Windows-1251“ (Kyrillisch) eingestellt.

Man sieht, dass doch so einige Orte dieser Welt bei diesem Schema eine Rolle spielen. Wie auch immer – die Spamfilter von Kaspersky Lab befördern solches Zeugs dahin, wo’s hingehört – in den SPAM-Ordner.

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