IT-Professor hackt Banken-Websites

Ein norwegischer Professor für Computersicherheit hat zusammen mit seinen Doktoranden ein Jahr lang systematisch die Sicherheitscodes von heimischen Banken geknackt.

Wie computerworld.com berichtet, hatte Professor Kjell Jorgen Hole die Banken vor den Beginn der Aktionen auf die Schwachstellen hingewiesen. Die Lücken seien aber nicht geschlossen worden, so Hole. Um nicht in den Verdacht zu kommen, kriminell zu sein, hackten die Beteiligten nur die Konten anderer Teilnehmer.

„Wir haben gezeigt, dass man sich ohne weiteres mit einer falschen Identität einloggen kann“, meinte Hole nach den erfolgreichen Hacking-Versuchen. Zum Knacken der Sicherheitssysteme ohne die „normalen“ Passwörter und Benutzernamen habe man „so gedacht wie Kriminelle und deren allseits bekannte Angriffstechniken verwandt.

Die norwegische Aufsichtsbehörde BankID beschuldigte den Professor daraufhin, seine Kompetenzen überschritten zu haben. Mittlerweile seien die Lücken geschlossen worden, teilte BankID mit.

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