News

Ist das T-Online-Bezahlsystem eine Phishing-Attacke?

T-Online ist durch eine Entdeckung des Fernsehmagazins WISO in die Schlagzeilen geraten. Denn wer über das T-Online-Bezahlsystem eine Rechnung begleicht, wird um das gebeten, was er nach Geschäftsbedingungen der Banken gar nicht Dritten geben darf: Die Geheimzahlen PIN und TAN.

Weil Phishing-Attacken in letzter Zeit überhand nahmen – besonders oft betroffen waren die Kunden der Postbank – gaben die Banken den Codex aus, nie Passwörter und Geheimzahlen in andere Websites als den selbst aufgerufenen Bank-Websites einzugeben. Das landete ausnahmslos in allen Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Geldhäuser.

Die T-Online-Dienstleistung der „Online-Überweisung“, die diese Daten abfragt und nutzt, wird seit Dezember 2002 auch für Webshops Dritter auf den Shoppingseiten der Telekom-Tochter angeboten.

Von den Redakteuren des ZDF-Magazins angesprochen, wollten sich die Banken zunächst nicht äußern. Doch rein rechtlich ist der Kunde bei den meisten Geldinstituten voll haftbar, wenn er die Daten auf Fremd-Websites eingibt – er verstößt gegen seine Sorgfaltspflicht. Einem Rechtsgutachten zufolge, auf das sich der Onlinedienst stützt, sei aber T-Online „nicht Dritter im Sinne der vertraglichen Geheimhaltungspflichten des Kunden“. Doch Verbraucherschützer raten, diese Daten nicht mehr in andere Webseiten als die der Bank einzugeben. So könnte die Fernsehsendung durchaus die Umsatzzahlen der T-Online verhageln – die ist nämlich an den Umsätzen ihrer Shopbetreiber beteiligt. (mk)

Ist das T-Online-Bezahlsystem eine Phishing-Attacke?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach