iPowerWeb beherbergt die meiste Malware

’StopBadware.org’ hat 50.000 Websites analysiert und dabei den Internet-Provider gefunden, auf dessen Servern die meisten Malware-verseuchten Seiten liegen.

Den unangefochtenen Spitzenplatz belegt der Untersuchung zu Folge iPowerWeb. Nahezu ein Fünftel aller Websites, die zur Verbreitung von Malware genutzt werden, sind auf den Servern des kalifornischen Providers zu Hause.

Die Websites, die zur Verteilung von Schadprogrammen genutzt werden, sind oft legitime Web-Auftritte von Unternehmen oder auch private Homepages. Sicherheitslücken ermöglichen Hackern den Zugriff auf die Server-Konfiguration oder erlauben zumindest das Ablegen von Dateien.

Ursache des Problems kann zum Beispiel eine veraltete Version eines netzbasierten Administrations-Tools sein, das ein Provider seinen Kunden bereitstellt. Wenn die Sicherheitslöcher in diesen Programmen nicht durch Updates gestopft werden, haben Hacker leichtes Spiel.

John Palfrey, einer der Direktoren von ’StopBadware.org’, erklärt dazu, auch Internet-Provider müssten ihren Teil dazu beitragen, dass Malware nicht ungebremst über das Internet verbreitet werden kann.

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