Internet-Sicherheit: Mangelnde Vorsicht beim Online-Shopping

Sieben von zehn Befragten weltweit machen sich keine Gedanken über die Sicherheit ihrer Transaktionen. Weihnachten lässt bei Cyber-Kriminellen die Kassen klingeln.

Einer Studie von Webroot Software zufolge werden in der diesjährigen Weihnachtssaison sowohl das Online-Shopping-Volumen als auch die Bedrohungen für Online-Käufer weltweit zunehmen. Die Untersuchung zeigt, dass überraschend viele Internetbenutzer nicht die nötigen Vorkehrungen treffen, um beim Online-Shopping den Schutz ihrer Privatsphäre und ihrer persönlichen Daten zu gewährleisten.

70 Prozent aller Online-Shopper geben der Studie zufolge bei Online-Einkäufen ihre Kreditkartennummer bedenkenlos preis, obwohl jeder siebte Befragte weltweit schon einmal Opfer eines Online-Delikts, wie etwa Diebstahl von Kreditkartennummern oder Kontoinformationen oder anderen Formen von Identitätsdiebstahl geworden ist.

„Die Cyber-Kriminellen von heute haben finanzielle Motive, und in der Weihnachtszeit klingeln bei ihnen die Kassen. Da sehr viele Online-Shopper mit ihren Kreditkarten bezahlen, ohne über die Sicherheitsrisiken oder die notwendigen Schutzmaßnahmen Bescheid zu wissen, werden sich Online-Kriminelle ungeniert bedienen können“, erklärte Mike Irwin, COO von Webroot Software. „Im vergangenen Jahr schnellte die Zahl der Spyware-Bedrohungen im Zeitraum von Oktober bis Dezember um 173 Prozent nach oben. Dabei handelte es sich zu 20 Prozent um neue Malware – man kann wirklich sagen, dass diese Diebe pünktlich zur Vorweihnachtszeit ihre beste neue Malware auffahren.“

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.