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Höchst kritisches Leck steckt in ICQ

Den weitverbreiteten und beliebten Chat-Client ICQ plagt derzeit eine Sicherheitslücke, über die ein Angreifer einen Schadcode in das System des Nutzers einschleusen kann, um dessen Rechner zu kapern.

Das Sicherheitsunternehmen Secunia1 hat ein höchst kritisches Leck im Chat-Client ICQ gemeldet, über das ein Angreifer auf das System des Nutzers zugreifen und es folglich übernehmen kann. Die Schwachstelle ist auf einen Begrenzungsfehler zurück zu führen, der entstehen kann, sobald der Nutzer seinen persönlichen Status (online, offline, beschäftigt, etc.) über den Status-Manager setzt.

Schickt ein Nutzer einem anderen Chat-Partner eine Chat-Nachricht und liegt dem ein manipulierter persönlicher Status zugrunde, kann der Angreifer einen Pufferüberlauf verursachen und folglich einen Schadcode in das System einschleusen. Secunia meldet dieses Sicherheitsproblem für die Version 6 Build 6043. Andere Ausgaben können ebenfalls betroffen sein. ICQ selbst bietet Berichten zufolge einen entsprechenden Patch über die automatische Update-Funktion, der die Lücke stopft.

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