Hacker-Wettbewerb stellt Antiviren-Software bloß

Auf schnellstmöglichem Weg bekannte Viren so zu modifizieren, dass sie an der Signatur-Erkennung von Virenscannern vorbeigeschleust werden können – das ist das Ziel beim Wettbewerb „The Race to Zero“. Er wird auf der im August in Las Vegas stattfindenden Hacker-Konferenz DEF CON 16 ausgetragen. Die Veranstalter wollen mit dem Wettbewerb unter anderem aufzeigen, wie leicht und schnell Signatur-basierte Antiviren-Lösungen ausgetrickst werden können. „Signatur-basierte Virusbekämpfung ist tot“, so eine Kernaussage. Diese Erkenntnis ist für die Antiviren-Branche allerdings nicht mehr neu, proaktive Techniken sind bereits verbreitet.

Die Veranstalter wollen mit dem Wettbewerb Botschaften wie „Reverse Engineering und Code-Analyse machen Spaß“ transportieren. In mehreren Runden immer komplexer werdender Aufgaben sollen die Teilnehmer Malware-Samples so verschleiern, dass sie von einer Reihe von Antiviren-Tools nicht mehr erkannt werden. Gewinner einer Runde ist dabei das Individuum oder Team, das als erstes alle Schutzlösungen austrickst. Neben einem Gesamtsieger sollen noch weitere Gewinner gekürt werden, etwa für besonders elegante Verschleierung oder den „schmutzigsten Hack“. Dabei wollen die Veranstalter auch aufzeigen, welche Antiviren-Lösungen bei dem Wettbewerb besonders schlechte Leistungen erbringen.

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