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Hacker nutzen Valentinstag: 15.000 Virenmails in Österreich

Am Valentinstag sprießen nicht nur Liebesbotschaften aus dem Web, sondern auch gefährliche Viren. Vermeintliche romantische Mails sind oft mit Computer-Parasiten verseucht. Öffnet man den Link der Botschaft, setzt sich der „Wurm“ fest. In den vergangenen zwei Tagen registrierte das Software-Unternehmen Ikarus 15.000 dieser Virenmails, sagte Geschäftsführer Josef Pichlmayr im APA-Gespräch.

„Das ist nicht wirklich viel“, meinte Pichlmayr. Die Mehrheit dieser Mails lande im Spam-Filter. Dennoch sei Vorsicht geboten, wenn Nachrichten mit dem Betreff „Blind Love“, „Just You“, „I Love You“ oder „Rocking Valentine“ kommen. Geht man über den Link auf die Website mit verschiedenen Herzen. Klickt man eines dieser Herzen an, beginnt der Computer, Daten runterzuladen. Der Trojaner „Storm Worm“ nistet sich ein und verbreitet sich selbstständig über die auf dem Computer gespeicherten Kontakte.

Weltweit hat er bereits Millionen von Computern infiziert, die Zahl wächst täglich weiter. Der Trojaner verbreitet sich deshalb so schnell weiter, weil er Zeiten von Massenmails wie Weihnachten, Halloween, Ostern oder den Valentinstag nutzt. Auch wenn man versucht, Webserver dicht zu machen, finden Cyber-Kriminelle immer neue Varianten, so Pichlmayr. Die Virenschreiber verkaufen die erbeuteten E-Mail-Adressen und nutzen infizierte Rechner für das Versenden von Spam-Mails.

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