News

Hacker-Kongress startet in Berlin

Die traditionelle Veranstaltung des Chaos Computer Clubs (CCC) dauert noch bis 30.12. Auf der Agenda stehen gesellschaftspolitische und technische Themen. 35 Mini-Konferenzen weltweit sind angeschlossen.

Mit harscher Kritik an der derzeitigen Datenschutzpraxis hat Frank Rieger die traditionelle Versammlung des Chaos Computer Clubs (CCC) zwischen den Feiertagen eröffnet.

„Man könnte den Eindruck gewinnen, das einzige, was zwischen uns und dem Überwachungsstaat steht, sind die technische Inkompetenz der Überwacher und das Bundesverfassungsgericht“, sagte der Sprecher des Chaos Computer Club in Berlin. Er forderte, dass der Staat offenlegen müsse, welche Informationen er über seine Bürger sammle. Dazu sei eine unabhängige Datenschutzorganisation nötig, die Maßnahmen zum Schutz der Privatsphäre teste und bewerte. Man benötige auch eine wirklich unabhängige Instanz, die sich mit Computersicherheit und Informationstechnik befasse. Das dafür zuständige BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist nach Rieger auf dem besten Weg, eine Überwachungsbehörde zu werden.

Neben gesellschaftlichen Fragen wie Datenschutz, Internetsperren, der Verfassungsbeschwerde gegen den Hackerparagraphen oder der Rolle von Computerspielen gibt es auf dem 26C3 auch Vorträge über klassische Hackerthemen wie Angriffe auf die drahtlose Telefonie mit dem DECT- und GSM-Protokoll.

Auch Science-Fiction wird es auf der CCC-Veranstaltung geben: Einzelne Vorträge befassen sich mit Raumfahrt, der Mondbesiedelung und Angriffen auf die Quantenkryptographie. Prominente Gäste sind unter anderem die Aktivisten von Wikileaks, einer Web-Plattform, die sich die Veröffentlichung von brisantem, meist vertraulichem Material über Regierungen und große Konzerne zur Aufgabe gemacht hat.

Der 26. Kongress unter dem Titel: „26C3: Here be Dragons“ läuft noch bis zum 30.12. Veranstaltungsort ist das Berliner Congress Center, zusätzlich gibt es in diesem Jahr 35 Mini-Konferenzen in aller Welt („Dragons everywhere“), welche die Veranstaltungsteilnehmer über das Web verfolgen können.

Hacker-Kongress startet in Berlin

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach