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Hacker knacken Server der Weltbank

Hackern ist es offenbar gelungen, die Server der Weltbank zu knacken. Das haben Recherchen des amerikanischen Fernsehsenders Fox News ergeben. Dem Sender sollen interne eMails der Bank vorliegen, in denen von einer ernsten Sicherheitskrise die Rede ist. Den Kriminellen sei es gelungen, Zugriff auf besonders sensible Daten zu erlangen – darunter auch der Server, der den Zahlungsverkehr der Weltbank regelt. Die Bank hat den Bericht inzwischen dementiert.

Wie Fox News berichtet sei es verschiedenen Hackergruppen im Verlauf eines Jahres sechs Mal gelungen, sich Zugang zu den Computersystemen der Bank zu verschaffen. Zwei der Angriffe seien auf chinesische Server zurückzuführen; allerdings könnten die Absenderadressen gefälscht sein. Nach dem Einbruch in den besonders gesicherten Transaktions-Server im April sei es einer weiteren Bande gelungen, das gesamte Netzwerk der Weltbank zu kapern – und zwar über einen Zeitraum von knapp einem Monat. Theoretisch hätten die Kriminellen damit Zugriff auf Kontoinformationen und Transaktionen von 25 Klienten der Weltbank gehabt. Deren Vermögen belaufe sich auf über 70 Milliarden US-Dollar.

Die Weltbank bezeichnete den Bericht als übertrieben und fehlerhaft. Die von Fox zitierten eMails seien aus dem Zusammenhang gerissen worden, um ein falsches Bild zu erzeugen. In einer offiziellen Mitteilung heißt es: „Wie jede öffentliche Behörde hat auch die Weltbank wiederholt mit Hacker-Attacken zu kämpfen (…). Doch zu keinem Zeitpunkt ist es Hackern gelungen, Zugriff auf sensible Informationen über die Weltbank, ihre Finanzen, ihre Kapitalbeschaffung, Anti-Korruptions-Maßnahmen oder Beschäftigtendaten zu erlangen.“

Hacker knacken Server der Weltbank

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